#07 Wie können wir die Modeindustrie nachhaltiger gestalten und bewusster konsumieren?

"Es muss möglich sein, Spass zu haben mit Mode und dabei das richtige Maß zu finden. Damit wir noch viele Generationen auf unserem Planeten haben werden, die Spass haben können mit Mode."

#07 Zukunftsfrage: Wie können wir die Modeindustrie nachhaltiger gestalten und bewusster konsumieren? Mode-Nachhaltigkeitsexpertin Dominique van de Pol hat Antworten.

Podcast-Folge (ungekürzt) hier auf der Website anhören auf iTunes

Über Dominique

Dominique van de Pol ist selbstständig als Mode- und Nachhaltigkeitsexpertin und ganz vielseitig unterwegs: Sie gibt Workshops, hält Vorträge und verwirklicht Projekte rund um das Thema Mode und Nachhaltigkeit. Zum Beispiel schreibt sie gerade an ihrem Buchkonzept zum Thema „Achtsam anziehen“, wo es um die Kombination von Achtsamkeit und Mode geht. Dominique wohnt – es könnte nicht besser passen – in Essen: Essen ist die grüne Hauptstadt 2017. Dominique war mit ihren grünen Shoppingtouren Teil des Veranstaltungsprogramms der grünen Hauptstadt. Ihre Teilnehmer hat Dominique durch grüne Läden der Stadt geführt und ihr Wissen über nachhaltige Mode und praktische Tipps geteilt.

Dominique, du bist Expertin für nachhaltige Mode. Erzähl uns von dir, wie war dein Weg zur Expertin?

An der Hochschule Reutlingen habe ich den Bachelor in Mode- und Textildesign studiert. Während des Studiums war ich für Praktika viel im Ausland. Zum Beispiel bei einem kleinen Designerlabel in Antwerpen, bei Tim van Steenbergen und in Indonesien bei einer Agentur, die die Kleidungsproduktion für große Marken wie zum Beispiel Tom Tailor vor Ort managed. Das war für mich sehr spannend, hinter die Kulissen zu blicken. Aber gleichzeitig habe ich gemerkt, dass es ganz schwierig ist herauszufinden, wie es den Menschen, die die Kleidung produzieren, wirklich geht. Das war so paradox: Ich war da zwar vor Ort, bin aber nicht an die Menschen herangekommen. Wenn man in dem System drin ist, geht es um Produktion, Preise und Termine, aber nicht um die Menschen. Das hat mich damals nicht mehr losgelassen.

Als ich meinen Bachelor abgeschlossen habe, wusste ich: Ich interessiere mich weniger für das Modedesign, sondern vielmehr für die Mode als gesellschaftliches Phänomen. Die Beziehung zwischen Mensch und Mode, und was da zwischen uns und der Mode eigentlich passiert.

Darum habe ich mich entschlossen, noch einen Master zu machen in Trendforschung, Markenkommunikation und Modetheorie. Dafür bin ich nach Arnheim in die Niederlande gegangen. Da war ich dann so glücklich. Das Studium war genau das, wonach ich gesucht hatte. Nach dem Master wusste ich aber erstmal nicht, was ich damit anfangen kann. Es gab keine Stellen, die darauf passten.

Dann bin ich in den Bereich Markenkommunikation und Marketing im Modebereich gegangen. Habe für verschiedene große konventionelle Modemarken gearbeitet, habe da Marketing und PR gemacht.

Und war auch in Corporate Social Responsibility Projekten tätig. Das ist der Bereich im Unternehmen, der sich auch mit Nachhaltigkeit beschäftigt. Doch da habe ich gemerkt, dass das vielmehr nett verpackte PR ist, und man da kaum eine Chance hat, wirklich etwas zu verändern.

Da hatte ich keine Lust mehr drauf und habe mich selbstständig gemacht. Dann habe ich angefangen, mich dem Thema Mode und Nachhaltigkeit noch stärker zu widmen. Und habe immer mehr gespürt, dass ich konsumkritisch bin, gleichzeitig aber absolut inspiriert von Mode und Textil. Um mich dem zu widmen, musste ich einfach unabhängig sein.

Ernüchternde Einblicke in die konventionelle Modeindustrie

Du hast in deinen Praktika und Jobs gemerkt, dass du nicht viel verbessern kannst?

Ja. Eigentlich bedeutet Nachhaltigkeit auch, dass du als Konsument nachvollziehen kannst, wo und wie deine Kleidung produziert wird. Unter welchen Umständen. Doch weil konventionelle Betriebe allein schon von der Struktur her global vernetzt sind und die Produktion ausgelagert ist, ist es unmöglich, Kontrolle über die Produktionsbedingungen zu haben. Den Mitarbeitern fehlt der Bezug dazu. Selbst für die Mitarbeitenden im  Unternehmen ist es schwer, an Informationen ranzukommen.

Dann wird mal eine PR-Aktion gemacht, zum Beispiel mit der Aids Hilfe, oder es werden die Tüten von Plastik auf Papier umgestellt, und darüber kann in den Medien richtig schön geschrieben werden. Aber das hat nichts damit zu tun, wie und wo die Kleidung produziert wird. Du hast Null Einsicht darin, wenn du da arbeitest.

Billige Mode ist immer unter schlechten Produktionsbedingungen hergestellt

Krass. Dann sind die Mitarbeiter gar nicht aufgeklärt?

Nein. Aber man merkt es schon am Preis, ob etwas fair oder unfair produziert wurde.

Viele Leute haben das Gefühl, dass sie Mode boykottieren müssen, wenn auf dem Etikett „Made in China“ draufsteht. In den meisten Fällen ist es ja auch so, dass in Billiglohnländern nicht fair produziert wird. Aber es gibt auch Ausnahmen. Zum Beispiel die faire Modemarke Armed Angels. Die haben Teile ihrer Kollektion in China bei einer GOTS-zertifizierten, sehr innovativen Firma produzieren lassen. Da gab es erstmal einen Aufschrei bei den Kunden, dass Armed Angels doch nicht in China produzieren lassen könne. Doch dann kam raus, dass die Firma wirklich innovativ und fair produziert, es deshalb auch das Doppelte kostet. Darum schlägt sich die Produktion im Preis ganz sichtbar nieder!

Was kann und muss sich in der Modeindustrie verändern?

Momentan entwickelt sich in der Gesellschaft immer mehr eine Wegwerfkultur. Das finde ich schwer zu ertragen. Ich glaube, dieser Trend wird erstmal nicht verschwinden. Doch parallel dazu gibt es schon eine kleine Gegenbewegung, die immer größer und wichtiger werden wird. Es ist wichtig, einen bewussten Konsum zu entwickeln und das Geld, was wir für Kleidung ausgeben, für die Unternehmen einzusetzen, wo Werte dahinterstehen, die wir vertreten.

Wir haben die Wahl. Wir subventionieren mit unseren Käufen die Unternehmen.

Es gibt Menschen, die das schlimm finden, aber denken, sie sind machtlos und die Veränderung müsse von Unternehmen oder der Politik kommen. Ich glaube, dass wir wahnsinnig viel Einfluss auf den Markt haben. Wir bestimmen den Markt durch unser Konsumverhalten. Ich meine damit nicht, dass wir aufhören sollen, schöne Sachen zu shoppen und Spass daran zu haben, sich schön zu kleiden. Sondern ich meine damit: Wir sollten nicht 1000 Sachen kaufen, die man am Ende gar nicht trägt. Sondern smarter shoppen und nutzen, was wir schon haben.

Als ich angefangen habe, Tauschpartys zu veranstalten und meine Sachen weiterzugeben, hat plötzlich so ein Fluss an Sachen eingesetzt, und plötzlich sind ganz schöne Sachen auch in meinen Kleiderschrank geschwappt. Ich kann Sachen jetzt noch leichter loslassen und lasse sie gerne anderen Menschen zu Gute kommen. Da ist ganz viel Abwechslung, ohne, dass ich etwas kaufen muss.

Es muss doch möglich sein, Spass zu haben mit Mode, und dabei das richtige Maß zu finden. Damit wir noch viele Generationen auf unserem Planeten haben werden, die Spass haben können mit Mode.

Auch wenn ich an meine kleine Tochter denke, habe ich das Gefühl: Es muss doch möglich sein, einen anderen Umgang zu kultivieren, der auf Dauer funktioniert.

Mode als Identitätsstifter – was Mode mit der Gesellschaft macht

Genau. Unser Geldbeutel ist unser Stimmzettel. Das Wichtigste Instrument in der Wirtschaft, die uns als Kunden im Blick hat.

Im Vorgespräch hatten wir gerade das Thema, dass ich letztens seit langer Zeit mal wieder bei H&M war, um mir Basic Tops zu kaufen. Sonst kaufe ich meist Secondhand. Früher aber war ich ein richtiges Modeopfer, habe gedacht, dass ich schöner und besser werde, wenn ich mir neue Kleidung kaufe. Ich habe mir im Außen Befriedigung und Erfüllung gesucht, weil ich es im Innen noch nicht war. Dieses Bedürfnis, sich durch Kleidung aufzuwerten, wird ja auch durch Medien und Werbung vermittelt.

Ja, ich glaube, das ist menschlich. Besonders als Teenager sind wir auf der Suche nach der eigenen Identität. Sich selbst durch Mode auszudrücken, in seiner Clique anerkannt zu sein, gesehen zu werden. Das sind alles Motivationen.

Das finde ich so spannend an der Mode. Sie vereint ganz gegensätzliche Prinzipien: Auf der einen Seite Zugehörigkeit, auf der anderen Seite Unterscheidung von anderen. Auffallen, rausfallen.

Das ist total spannend. Es ist nicht zielführend, das zu bewerten und zu verurteilen. Das führt nicht dazu, dass zum Beispiel Jugendliche über ihre Kleidung nachdenken. Auf meinen Green Fashion Tours geht es genau darum: Alternativen zu zeigen. Tauschen, Nähen, Upcycling. Das wäre sicher auch spannend für Schulen. An der Uni Heldelberg habe ich dazu Kurse gehalten für angehende Lehrer, die die ehemalige Textilkunde und Textilwerken unterrichten.

Achtsamer Konsum – bewusst in Fülle leben

Worüber schreibst du in deinem Buch, Dominique?

Mir geht es darum, aus diesem Mangelbewusstsein, in dem wir alle künstlich drin gehalten werden, rauszukommen, und in die Fülle zu kommen. Den Blick zu öffnen für all die textilen Reichtümer, die uns umgeben. Es geht darum, dass wir feiern, was wir alles schon im Kleiderschrank haben!

Diese Grafik hat Dominique erstellt, um zu verdeutlichen, wie wir achtsamer und bewusster mit Mode umgehen können.

Erzähl uns von deinen Green Fashion Tours. Was erwartet die Teilnehmer?

Die Green Fashion Tours kenne ich aus Berlin. Da gibt es ja schon unglaublich viele grüne Läden. In Essen ist das noch nicht so. Aber es gibt immer wieder versteckt grüne Mode, zum Beispiel in Yoga Bekleidungsläden. Es gibt ganz viele Yoga Fashion Labels, die grün sind. Weil das eben auch den Werten von Yoga entspricht.
Es gibt also schon grüne Mode, nur häufig versteckt. Und das möchte ich zeigen.

Was sind deine Visionen vom Jahr 2030 – was bedeutet gute Zukunft für dich?

Ich wünsche mir, dass wir uns zurückbesonnen haben, das richtige Maß gefunden haben und gleichzeitig uns mehr gegenseitig helfen. Ein besseres Miteinander haben. Und dass wir die Schere zwischen Arm und Reich reduziert haben. Auch wünsche ich mir Kreislaufwirtschaft für unsere Produkte. Damit wir nicht mehr so große Müllberge produzieren.

Ich wünsche mir auch, dass wir uns mehr als Weltgemeinschaft verstehen. Gerade flammt ja der Nationalismus in Deutschland so auf, dass macht mir Angst.

Ich wünsche mir, dass wir uns in Zukunft wieder darauf besinnen, dass wir alle Menschen sind. Und dass wir uns wieder darauf konzentrieren, Lösungen für wirklich große Probleme zu finden.

Zukunft der Mode: Neue Fasern, Kreislaufwirtschaft und Lokale Modeproduktion

So schön! Danke. Nun zur Zukunft der Mode: Du hast ja mal einen Trendbericht für das niederländische Modeinstitut Future Makers verfasst. Was hast du in dem Trendbericht herausgefunden?

Den habe ich heute zufällig in der Hand gehabt, das passt ja gut! Der Trendbericht war breit angelegt. Ich habe das Terrain untersucht für eines der Projekte, das im Futuremakers Institut entwickelt wird.
Die Vision des Projekts ist, dass man in den Niederlanden eine lokale Produktion für Mode aufbaut. Die Mode wird schon dementsprechend entworfen, dass sie lokal produziert werden kann. Zum Beispiel aus Materialien, die lokal gewonnen werden können.

Recycling ist eine Möglichkeit, Mode lokal herzustellen. In Holland gibt es eine lange Textiltradition in Bezug auf Hanf. Diese Tradition ist mittlerweile fast verschwunden. Das Futuremakers Institut möchte Hanf als alte Kulturpflanze wieder in die Mode einbinden.

Im Trendbericht habe ich eine Vision entwickelt, wie so ein gesamtes lokales System aussehen kann – von den Hanfbauern, den Textilproduzenten, die weben, und den Designer, die Entwürfe machen und aus den Textilien Kleidung fertigen. Die Vision reichte bis hin zum Verkauf und der Zielgruppe. Außerdem habe ich eine Art Bestandsaufnahme gemacht: Was gibt es aktuell an Trends, was passiert auf dem Markt, welche innovativen Firmen gibt es schon im Bereich des Circular Designs?

Circular Design ist ein sehr trendiger Begriff im Bereich Nachhaltigkeit, in der Modeindustrie gibt es aber nur sehr wenige Labels, die das wirklich konsequent umsetzen. Die kann man an einer Hand abzählen: Mud Design zum Beispiel ist eine Jeansmarke. Man kann die Jeans kaufen, aber auch leasen – für 7,50 Euro im Monat. Wenn sie kaputt geht, kann man die Hose einschicken und sie wird kostenlos repariert. Wenn der Schnitt nicht mehr gefällt, kann man sie auch einschicken und gegen ein anderes Modell tauschen. Wenn man sie gar nicht mehr will, schickt man die Hose zurück, sie wird recycelt und zu einem anderen Produkt verarbeitet.

Aber: Man denkt immer „toll, Recycling!“ Aber im Bereich Recycling von Naturstoffen wie Baumwolle oder Hanf ist es so, dass der Recyclingprozess sehr destruktiv ist. Man steckt die Kleidung in einen Reißwolf. Und gerade Jeans sind sehr schwer zu recyceln, da die Nähte sehr fest sind. Die lassen sich sehr schwer nur aufdröseln. Hinterher hat man dann sehr kurze Fasern. Die sind in der Regel so kurz, dass sie nicht mehr stabil genug sind. Wenn man versucht, die zu verweben, reisen die Fäden schnell und die Maschine steht still. Deshalb müssen solche Fäden immer mit anderen, neuen Fäden gemischt werden.

Recycling geht also auch nicht endlos. Man kann nicht recyceln und wieder recyceln und wieder. Irgendwann sind die Fäden so kurz, dass sie sich nur noch eignen als Isolationsmaterial. Das wird zum Beispiel gerne bei Autos gemacht. Ich glaube, die Vision, dass wir irgendwann eine Wunderfaser haben, woraus wir immer wieder Neues erschaffen können, wird wenn überhaupt nur mit Kunstfasern funktionieren.

Und Kunstfasern haben eher ein negatives Image. Wir tragen lieber natürliche als künstliche Fasern direkt auf der Haut.

Ja. Jedes Material hat ein gewisses Image. Baumwolle zum Beispiel ist eines der unnachhaltigsten Materialien, die es überhaupt gibt. Baumwolle verbraucht im Anbau extrem viel Wasser.

Wenn das Wasser, was weltweit in den Baumwollanbau fließt, auf die Menschen verteilt würde, hätte jeder Mensch der Erde jeden Tag 120 Liter Wasser zur Verfügung.

Das ist genau das, was wir verbrauchen. Konventionelle Baumwolle wird auch sehr viel gespritzt, das heißt, es kommen viele Pestizide und Chemikalien in das Wasser und verunreinigen es. Anders als Baumwolle ist recyceltes Polyester eines der nachhaltigsten Fasern überhaupt. Doch wenn man Polyester hört, denkt man: Oh Gott, wie künstlich!

Dominique Tipps: Auf dieses Siegel könnt ihr beim Kauf eurer Kleidung mit gutem Gewissen achten

GOTS-Siegel. Das ist das einzige Siegel, das die komplette Textilkette betrachtet. Es ist das einzige Siegel, dass Ökologie und faire Produktion berücksichtigt. Wenn man aber ganz kleine Modelabels hat, dann können die sich oft eine Zertifizierung durch ein Siegel nicht leisten können. So ein Siegel kostet jährlich Gebühren. Am Besten, ihr fragt dann direkt in den Läden nach, wo und wie die Kleidung hergestellt wurde.

Ich wünsche mir ein übergeordnetes Punktesystem, sodass wir auch im Laden verschiedene Produkte miteinander vergleichen können. Die Industrie hat da leider kein Interesse daran. Doch die Lebensmittelbranche gibt da schon den Ton an.
Da haben sich Werte verändert, Nachhaltigkeit, Bio und bewusster Konsum sind da schon vorhanden. Da ist es schon im Mainstream angekommen. Vor Jahren wären vegane Supermarktketten noch undenkbar gewesen. Heute ist es normal. Ich denke, da wird sich auch die Mode noch hin entwickeln.

Genau, ich versuche Polyester beim Kauf meiner Kleidung zu vermeiden.

Ja, Polyester wird aus Erdöl gemacht. Das ist also schon ein Problem in der Entsorgung. Wenn es aber recycelt wird, wird das genutzt, was schon da ist. Es landet nicht im Müll. Es werden also keine neuen Ressourcen verbraucht und das ist gut.

Es gibt eine Material Benchmark von Madeby. Das ist eine Liste aller Fasern, wo man vergleichen kann, wie nachhaltig sie sind. Da gibt es 4 oder 5 Klassen. Die obersten Klassen sind am nachhaltigsten, und da gehört auch recyceltes Polyester dazu. Die unterste Klasse ist konventionelle Baumwolle.

Ich habe Neurodermitis. Deshalb kann ich schlecht Kunstfasern tragen und brauche etwas, was sich natürlich anfühlt. Es gibt jetzt auch neue Fasern, wie zum Beispiel Lyozell (Stoff aus Eukalyptus- oder Buchenholz), die fühlen sich an wie Viskose oder Seide. Viskose ist aber sehr giftig in der Herstellung. Die neuen Fasern wie Lyozell sind die grünen Alternativen dazu. Es gibt mittlerweile Materialien, die künstlich hergestellt sind, aber aus natürlichen Baustoffen. Die fühlen sich gut an.

Vielen Dank Dominique für das Interview, deine Zeit und deinen Einsatz für nachhaltig produzierte Mode und einen achtsameren Modekonsum!

Buchtipp von Dominique:

Frauen und Kleider: Was wir tragen, was wir sind* von Leanne Shapton, Sheila Heti und Heidi Julavits

*Link zu Buch7.de, dem sozialen Buchhandel. Buch7 spendet regelmäßig einen Teil der Einnahmen an soziale Projekte.

Dominique zu dem Buch: „Das Buch enthält ca. 600 Interviews von Frauen auf der ganzen Welt über den Alltag mit ihrer Kleidung. Sehr spannend und persönlich, nicht so oberflächlich. Das ist wie ein Nachschlagewerk – herrlich!“

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